Das ausgefeilte Materialhandling ist ein weiterer Vorteil des Digitaldrucks auf der Océ VarioPrint 6250. Aus zwölf Papierfächern können sowohl unterschiedliche Papiersorten für den Schwarzweißdruck eingezogen als auch beliebig viele, vorgefertigte Farbseiten an der richtigen Stelle zugeschossen werden. Der gesamte Prozess wird einmal programmiert und läuft komplett automatisch ab - inklusive Sortierfunktion. Werden alle Aspekte in die Kalkulation eingerechnet, ergeben sich weitere Pluspunkte für den Digitaldruck. Die Einrichtungskosten sind geringer als im Offsetverfahren. Somit lassen sich auch Nachdrucke ohne großen Aufwand jederzeit realisieren. Wer nicht mehr druckt, als benötigt wird, produziert auch keinen Verwurf. Für Lars Harmsen, geschäftsführender Gesellschafter von Finest/Magma und Art Director, war der Umstieg von Offset- auf Digitaldruck ein Experiment. "Wir haben früher schlechte Erfahrungen mit dem Digitaldruck gemacht: speckige Bilder, streifiger Druck, begrenzte Papier- und Formatauswahl. Unsere Erwartungen wurden einfach nicht erfüllt." Das von Océ angebotene "Experiment" - Slanted anstatt im Offset im Digitaldruck zu produzieren - überraschte Lars Harmsen nicht nur, es überzeugte ihn auch: "Die Technologie von Océ liefert sehr hohe Qualität: kein Druckpunktzuwachs, vom speckigen Glanz früherer Zeiten ist nichts übrig, brillante Farbbilder und eine Papierauswahl, die keine Wünsche offen lässt. Der Digitaldruck schafft das, was der Offsetdruck auch kann - aber günstiger und flexibler."
Das Magazin Slanted berichtet über Trends in Typografie, Gestaltung, Illustration und Fotografie und ist 2005 erstmals herausgegeben worden. Zuvor bestand bereits das gleichnamige Weblog, auf dem sich Typografen und Gestalter über Trends in Design und Schriftgestaltung austauschen. Allerdings war den Machern von Slanted das Internet als Medium zu flüchtig. Und bei der Suche nach dem idealen Druckpartner konnten die Produkte von Océ überzeugen.
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