Spezifische Ästhetik, klare Struktur, einheitlicher Workflow Bei der Entwicklung des neuen GUI-Designs (GUI steht kurz für Graphical User Interface, grafische Benutzeroberfläche) stand eine produktübergreifende, benutzerorientierte Ästhetik im Vordergrund. Das Océ Design Team griff auf vom Anwender bereits erlernte Metaphorik und Strukturen aus der MS Windows- (Outlook) und Web-Welt zurück. So entstand eine eigenständige Oberfläche mit intuitiver Navigation und eindeutigen Arbeitsebenen, die gleichzeitig eine gewohnte Umgebung vermittelt. In Grün und Blau codierte Bedienelemente und Karteireiter unterstreichen den interaktiven Handlungsspielraum des Benutzers und unterstützen so das einfache Erlernen.
Océ Ocean wurde so gestaltet, dass eine Anpassung an unterschiedliche Plattformen wie MS Windows, das WWW oder Touchscreens ohne Beeinträchtigung der spezifischen GUI-Identität möglich ist. Mit Océ Ocean entstand erstmals eine gemeinsame grafische Benutzeroberfläche für alle Softwareapplikationen, die im Groß- und Kleinformat zum Einsatz kommen. Dies erleichtert Anwendern verschiedener Océ Produkte die Orientierung und die Arbeit in einer vereinheitlichten Workflowumgebung.
Es bleibt abzuwarten, ob Océ Ocean zu den Preisträgern gehören wird, die zusätzlich einen iF gold award erringen. Über die Vergabe dieser prestigeträchtigen "Design Oscars" wird die Jury erst kurz vor der feierlichen Preisverleihung am 1. September entscheiden.
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