Die Partner: SKD und InterCard
Peter Junkermann teilt mit: „Wir haben darauf geachtet, bei der Auftragsvergabe Dienstleister zu finden, die sich auskennen mit den spezifischen Anforderungen, die in einer Universität gestellt werden.“ Besonders wichtig war dem Projektteam dabei die Schnittstelle zwischen der Karte und dem Verwaltungssystem, in dem die Daten der Studierenden gespeichert werden. Der zweite Punkt, auf den Junkermann besonderen Wert legte, war die komfortable Nutzung sämtlicher Kopiersysteme an der Universität. Jeder Kartenbesitzer sollte die Möglichkeit haben, jeden Kopierer zu nutzen – und nicht nur das: Die Druckaufträge sollten der Karte folgen. Dieses Follow-me-Prinzip ermöglicht es, beliebige Druckdaten an jedem Ausgabesystem, das mit einem Lesegerät ausgestattet ist, zu drucken.
Drucken, Scannen und Kopieren
SKD hat an der halleschen Universität insgesamt 115 digitale Kopier- und Drucksysteme installiert, die zusätzlich über eine Scanfunktion verfügen. Alle Systeme sind miteinander vernetzt. Damit können zum Beispiel aus einem Computerpool Druckaufträge ausgelöst und an jedem der angeschlossenen Systeme dezentral ausgegeben werden. Der Nutzer vergibt Dateinamen für die Druckjobs. Auf dem Display des Kartenlesers kann er den gewünschten Auftrag auswählen; die Fremdnutzung der Daten ist dadurch ausgeschlossen. Bei der Ausgabe erkennt das Lesegerät, ob das Guthaben auf der Karte ausreicht, um den Auftrag vollständig auszuführen. Peter Junkermann ist sehr zufrieden mit der Lösung. „Wir haben die Anzahl der Gerätetypen reduziert und gleichzeitig den Service verbessert. Durch die Follow-me-Technik müssen wir jetzt nicht mehr so viele spezielle und teure Ausgabesysteme wie Farb- oder Buchkopierer vorhalten. Trotzdem können alle Geräte von allen Karteninhabern genutzt werden. Das ist schon fantastisch.“
Eine für alles
Die Multifunktionskarten der Universität Halle basieren auf dem Mifare-Transponder- System – einer bewährten und weltweit verbreiteten Technologie für kontaktlose Chipkarten. Wie geplant ist die Karte gleichzeitig Studenten- und Bibliotheksausweis und kann zum Bezahlen in der Mensa genutzt werden. Außerdem können sich die Studenten an Selbstbedienungsterminals rückmelden, ihre Adresse ändern und die Semestergebühr bezahlen. Der auf der Karte gespeicherte Geldwert wird über eine Clearingstelle abgerechnet. Und auch hier bewährt sich das System, denn es verfügt über eine eineindeutige Transaktionsverfolgung, die Revisionssicherheit garantiert. Fazit des Kanzlers Dr. Martin Hecht: „Mit dieser Karte können wir den Studierenden und Mitarbeitern jetzt noch mehr Service bieten und dabei gleichzeitig Kosten sparen.“ |