Die digitale On-Demand-Produktion kleinerer Auflagen von Loseblattwerken, Broschüren, Büchern und Zeitschriften für Fachverlage und Reprints sind der Marktbereich, in dem SDK neue Qualitätsstandards gesetzt hat. Doch die Konkurrenz schläft nicht, und der Preisdruck verschärft sich auch in diesem Spezialsegment.
Herbert Kurthen, mit nicht weniger als 48 Jahren Berufserfahrung im Druckerei- und Verlagsgeschäft gesegnet, hat jedoch die „Zeichen der Zeit“ frühzeitig erkannt. Als im Frühjahr 2007 langfristige vertragliche Verpflichtungen für sein Unternehmen planmäßig ausliefen, nutzte der besonnene SDK-Lenker die Gelegenheit, sich auf dem Markt für Digitale Großdrucksysteme neu umzuschauen und verschiedene Anbieter zu vergleichen.
Damit die Wahl nicht zur „Qual“ wurde, haben sich die Experten bei SDK von Beginn an ganz systematisch einer Entscheidungsfindung genähert. Dazu musste zwar einiges an Ressourcen investiert werden, doch nach einem ebenso akribisch wie intelligent vorbereiteten Testverfahren fiel den Print-Profis die Entscheidung selbst ganz leicht.
„Wir sind zunächst mit unseren Anforderungen an drei ausgesuchte Bewerber herangegangen“, erläutert Kurthen. Dabei wurden auch Bart Sanders, Segment Manager Industriedruck, und Key Account Manager Jörg Liersch von Océ angesprochen. „Denn Océ“, so Kurthen weiter, „hatte uns schon einmal ganz unbürokratisch ausgeholfen.
Mit einer blitzschnell installierten Océ VarioPrint 2110. Und die hat hier eingeschlagen wie eine Bombe. Die Menschen, die daran gearbeitet haben, waren schlichtweg begeistert“, erinnert sich Kurthen. Logisch, dass SDK das System gleich behalten hat.
Doch Herbert Kurthen wäre mit seiner SDK nicht so erfolgreich am Markt, wenn er sich durch derartige Nettigkeiten in seinen strategischen Entscheidungen beeinflussen ließe. Für das Auswahlverfahren eines neuen Groß-Drucksystem musste ein echter „Härtetest“ her.
Die Bewerber wurden gebeten, ihre Systeme in den SDK-Räumen aufzustellen. Und dann wurde getestet: insgesamt rund 13 Millionen Drucke (!), unterschiedlichste Papiersorten und verschiedenste Druckaufgaben. In detaillierten Prüfprotokollen wurden dabei die folgenden Hauptparameter bewertet:
- Druckmaterial,
- Maschinenparameter,
- Produktivität,
- Ergonomie und Flexibilität,
- Service
Das alles unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der SDK. So etwa die Fähigkeit, auch Papiere niedriger Grammaturen und vom Standard abweichender Größen schnell und fehlerfrei zu verarbeiten. „80g DIN A4-Drucke kann man doch mit jeder Maschine machen“, weiß Herbert Kurthen, „aber unsere Kunden benötigen leichte Papiere ab 50 Gramm. Da versagen dann viele Systeme. Aber diese ewige Ausrede: „Das liegt am Papier!“ konnte von meinen Mitarbeitern einfach keiner mehr hören.“
Beim Bedrucken des Materials und bei der Druckqualität konnte Océ absolut überzeugen. Kurthen bilanziert: „Die Drucke hatten eine durchweg gute Planlage, einen perfekten Stand, und während der gesamten Testphase gab es keine Auslasser.“
Noch besser schnitt Océ beim Thema Produktivität ab. „Die Ausfallzeiten durch Wartung oder Instandsetzung waren minimal und deutlich besser als bei den anderen Systemen. Während unserer Arbeitszeiten wurden 80 Prozent der Nenngeschwindigkeit des Systems erreicht“, zitiert der SDK-Geschäftsführer seine Prüfprotokolle.
Das „Sahnehäubchen“ für Kurthen und sein Team war jedoch die laut Prüfbericht „professionelle und perfekt koordinierte Betreuung“ durch Océ Project Manager Jo Huynen und die Service-Techniker Frank Rund, Achim Winkel und Robert Offermanns. „Die 6250 war binnen 24 Stunden produktionsbereit. Während der Testphase wurden unsere Bedürfnisse schnell erkannt und Lösungen zeitnah realisiert“, schwärmt Kurthen. Für die SDK-Tester ganz klar eine „gute Basis für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“
So ist das Fazit des SDK-Chefs, der schon bald den Einsatz einer weiteren Océ VarioPrint 6250 plant, nach mehreren Monaten des Produktivbetriebs nicht nur ein sachlich-betriebswirtschaftliches: „Mit der Océ VarioPrint 6250 erreichen wir für die SDK eine deutlich höhere Effizienz als mit den Konkurrenzsystemen. Sie bietet zwar nicht die Lösung all unserer Probleme, ist aber ganz wichtig für unser tägliches Brot-und-Butter-Geschäft. In meiner Rolle als Kunde bei habe ich den Eindruck, dass man mich versteht und meine besonderen Wünsche erfüllen will.“
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