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Rechnungsdruck voll automatisch
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Spielwaren-Hersteller LEGO setzt auf Océ PRISMAsatellite
Tausende Rechnungen am Tag verschickt die LEGO Company in München an Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um den Anteil manueller Arbeitsschritte im Druckprozess zu senken und den Output zu beschleunigen, hat der Spielwaren-Konzern eine maßgeschneiderte Océ-Lösung installiert. Kern der Lösung ist PRISMA®satellite, eine modulare Software für ein effizientes Ausgabemanagement. In Zusammenspiel mit den Océ Drucksystemen optimiert PRISMAsatellite sämtliche Abläufe rund um die Dokumentenausgabe.
Rechnungen sind für jedes Unternehmen
von größter Bedeutung. Erst recht für
einen Milliarden-Konzern wie LEGO, der
laut Firmenstatistik "alle sieben Sekunden
irgendwo auf der Welt" eine seiner begehrten
Spielwaren-Packungen verkauft.
Zuständig für die Region "Central Europe"
ist die LEGO GmbH in München.
Hier laufen die Fäden für den gesamten
deutschsprachigen Raum zusammen.

Das Kundenspektrum ist breit gefächert.
Es umfasst viele kleinere Spielwaren-Fachhändler,
den Versandhandel, große Kaufhausketten
und Hypermärkte. "Wir kommen
auf rund 600.000 Rechnungsdokumente
im Jahr", sagt Inga Kalweit,
Leiterin der Debitorenbuchhaltung. In
umsatzstarken Spitzenzeiten verarbeitet ihr
Team bis zu 6000 Jobs pro Tag. Verschickt
werden die Rechnungen in drei Länder,
was den Aufwand zusätzlich erhöht: "Kunden
aus Deutschland erhalten von uns
andere Rechnungsformulare als die in
Österreich oder in der Schweiz" erklärt
Inga Kalweit. Nicht nur die Kopf- und
Fußzeilen variieren, sondern aus rechtlichen
Gründen auch die Geschäftsbedingungen
auf der Rückseite.
 
Optimale Prozessteuerung
Dreh- und Angelpunkt der Rechnungsfakturierung
ist eine vollautomatische Dokumentenerstellung
und ein effizientes Ausgabe-Management.
Optimal wäre eine Lösung, die Zeit und Manpower spart, leicht zu bedienen ist und dabei - ganz
wichtig - ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit
garantiert. Doch wo gibt es eine Technik,
die alle diese Ansprüche erfüllt? Mit
dieser Frage hat sich Inga Kalweit lange
beschäftigt. Nach intensiven Beratungsgesprächen
und dem Test verschiedener
Systeme fiel die Entscheidung schließlich
auf Océ PRISMAsatellite. Mit der Auftragsspeicherung
und Sortierung ("Job Store and Sorting Table") steuert die Software heute von nur einem einzigen Kontrollpunkt aus den gesamten Dokumenten-
Workflow - von der Generierung der
Daten bis zur Ausgabe am Digitaldrucksystem.
"Océ PRISMAsatellite erfüllt in
jeder Hinsicht die speziellen Anforderungen,
die ein komplexes Rechnungswesen
mit sich bringt", lobt Inga Kalweit die vor
zwei Jahren installierte Technologie.

Jobs in der Nacht verarbeitet
Am Rechner im Druckraum erklärt eine
Mitarbeiterin der Debitorenbuchhaltung,
um wie viel einfacher mittlerweile das
Handling funktioniert. Früher, vor der
Umstellung auf PRISMAsatellite, mussten
die Rechnungsjobs noch Land für Land,
Kunde für Kunde einzeln in Postscript
generiert und nacheinander gedruckt werden.
Mit manuellen Zwischenschritten,
die einer zügigen Druckabwicklung im
Wege standen.
Diese Zeiten sind längst vorbei. "Wenn ich
jetzt morgens auf den Bildschirm schaue,
finde ich bereits sämtliche Rechnungsaufträge
für den Tag vor, exakt sortiert nach
unterschiedlichen Kundengruppen, nach
Ländern und Postadressen - alles fertig zum
Druck." Der Clou: die Jobs werden schon
in der Nacht zuvor aus dem SAP-System
der LEGO Zentrale im dänischen Billund
übermittelt, von PRISMAsatellite im
Münchener Rechner automatisch erkannt,
untersucht und intelligent verarbeitet.
"Wir sparen dadurch wertvolle Zeit", sagt
die Mitarbeiterin. "Ich kann morgens
gleich die komplette Tagesproduktion
anstoßen." Alles andere steuert PRISMAsatellite,
mit einem Höchstmaß an Sicherheit
und absolut fehlerfrei. Die vielen kleinen
Rechnungsaufträge werden im "Job
Store" gesammelt und, nach Kundenadressen
geordnet, automatisch in Auftragsordnern
abgespeichert. Die Sachbearbeiterin
aus der Debitorenbuchhaltung behält zu
jeder Zeit den Überblick: Sämtliche Ordner
erscheinen auf dem Bildschirm und
können von ihr in die Druckwarteschlange
gestellt werden. Das Sortieren der digitalen
Dokumente nach Kundennummer, Land
und Postleitzahl erfolgt über die "Sorting
Table". Die Software definiert zudem, in
welches Ausgabefach des Druckers die einzelnen
Rechnungen später abzulegen sind:
in das für Deutschland, für Österreich oder
die Schweiz.

Drucken in Nennleistung
Sobald die Tagesproduktion per Mausklick
angestoßen ist, legt der Océ Digitaldrukker
- bei der LEGO GmbH ein Océ 8465
- in voller Nennleistung los. Nicht
umständlich in Einzelschritten, Auftrag
für Auftrag, sondern dynamisch und flexibel.
Immer gleich auf dem richtigen
Geschäftspapier. Die gedruckten Rechnungen
werden mit den Endverarbeitungsgerät
HVS 4000 nach Kunden sortiert
und versandfertig gestapelt. Als
zusätzliche Sicherheit sind zwischen den
einzelnen Stapeln noch farbige Trennblätter
eingefügt. Auch dafür sorgt PRISMAsatellite
automatisch. "Früher musste jeder
Druck einzeln gestartet und nach der Ausgabe
auch händisch wieder abgegriffen
werden", erklärt die Mitarbeiterin. "Der
Rechnungslauf eines Tages benötigt heute
nur noch maximal eine Stunde."

Die Umstellung auf PRISMAsatellite sei
völlig reibungslos verlaufen, betont auch
Inga Kalweit: "Für uns besonders wichtig:
Änderungen am bestehenden SAP-System
waren nicht nötig. Gemeinsam mit den
Fachleuten von Océ haben wir eine Lösung
gefunden, die optimal auf unsere Bedürfnisse
zugeschnitten ist."
 
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