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Gebündeltes IT-Know-how in Dortmund
Exakt 82 Industrie- und Handelskammern mit rund 8.000 Mitarbeitern und 3,3 Millionen Mitgliedsfirmen gibt es in Deutschland. Die Kernaufgaben aller Industrie- und Handelskammern sind identisch: Sie leisten hoheitliche Aufgaben, beispielsweise im Bereich der beruflichen Ausbildung und der internationalen Warenwirtschaft, erbringen Dienstleistungen für ihre Mitglieder wie etwa Beratungen oder Schulungen und setzen sich darüber hinaus in der politischen Diskussion für die Belange ihrer Mitglieder ein. Insbesondere in der Mitgliederverwaltung der Kammern sowie bei zahlreichen hoheitlichen Aufgaben wie etwa der Ausbildungsverwaltung spielt die IT eine große Rolle. Um hierfür Ressourcen zu bündeln, entstanden in den 70er Jahren drei Rechenzentren, die 1990 zur IHK-GfI in Dortmund fusionierten. Ihre Aufgabe ist es, die Mitgliedskammern bei den IT-Aufgaben und -prozessen zu unterstützen sowie Plattformen für weitestgehend einheitliche DV-Prozesse zu schaffen. Immerhin 62 Kammern nehmen das gesamte Angebot der IHK-GfI an, weitere zehn einzelne Teile davon. „Eine unserer Hauptaufgaben ist es, Softwarelösungen für das Kerngeschäft aller Kammern und Branchenlösungen für den Workflow zu entwickeln“, sagt Matthias Ritter und weist auf eine ganz spezielle Herausforderung hin: „Unsere Lösungen müssen für die IHK in Lindau mit acht Mitarbeitern ebenso funktionieren wie für die Münchener Kammer mit 380 Mitarbeitern.“
Millionenfacher Zeugnisdruck für Deutschlands Azubis Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der IHK-GfI-Arbeit ist die Datenverwaltung und -verarbeitung für die Mitgliedskammern. „Für die wenigsten Kammern macht es Sinn, eigene Soft- und Hardware allein für die Mitgliederverwaltung einzusetzen“, erläutert der Leiter des IHK-GfI-Rechenzentrums Heinz Möller. „Wir haben hier sowohl die Spezialisten als auch die Software dafür, und natürlich auch die Drucksysteme, um die dabei anfallenden Dokumente zu produzieren.“ Diese Dokumente sind in erster Linie die jährlich anstehenden Beitragsbescheide für die 3,3 Millionen Mitgliedsfirmen. Hinzu kommt der Zeugnisdruck für die Auszubildenden, da die Kammern den gesamten beruflichen Ausbildungsbetrieb koordinieren und sowohl für die Prüfungen und deren Auswertungen wie auch für die Zeugnisausstellung zuständig sind. Insgesamt kommen so rund 16 Millionen Drucke im Jahr zusammen.
Das bessere IT-Konzept entscheidet … Und natürlich muss die IHK-GfI auch sicherstellen, dass der Rechenzentrumsbetrieb – von der Datenaufbereitung bis zum Druck – jederzeit gewährleistet ist. „Hier hat Océ bei der Neuausschreibung der Drucksysteme einfach das beste IT-Konzept entwickelt“, begründet Heinz Möller die im Mai 2002 gefallene Entscheidung, den Dienstleister zu wechseln und künftig mit Océ zusammenzuarbeiten. „Insbesondere die über Kreuz angebundenen Server und die damit verbundene doppelte Backup- Absicherung hatten es uns angetan“, erinnert er sich. Daneben waren auch die Herangehensweise von Océ an die Aufgabenstellung sowie das Engagement und Auftreten der Océ Mitarbeiter ausschlaggebend – und nicht zuletzt auch die Optionen für künftige Erweiterungen. „Wir können die Océ Pagestream 110 ohne Aufwand auf eine höhere Druckgeschwindigkeit aufrüsten und haben zudem sowohl bei ihr als auch bei der Océ PS 158 noch die Möglichkeit, mit der Nachrüstung auf Océ CustomeTone® eine zusätzliche Farbe zu drucken“, so Heinz Möller.
… und die Zusammenarbeit überzeugt Die Vielzahl der Argumente setzte sich deutlich gegen die Überlegungen durch, aus Sicherheitsgründen beim bisherigen Partner zu bleiben. „Es ist in so hoch sensiblen Bereichen wie einem Rechenzentrum immer mit Unsicherheiten verbunden, wenn man zentrale Elemente austauscht“, sagt Heinz Möller. „Wir haben während der Migrationsphase die Zusammenarbeit mit Océ sehr zu schätzen gelernt. Für alle auftretenden Herausforderungen – und davon gibt es bei so einer Aktion immer ein paar – haben wir gemeinsam Lösungen gesucht und gefunden, und die Leute von Océ haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um uns zufrieden zu stellen.“ Mit dem Ergebnis ist nicht nur Heinz Möller zufrieden. „Wir sind mit unserer Ausstattung und den zusätzlichen Optionen für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite.“ |