Farbdruck schafft Flexibilität
Für zehn verschiedene Dokumenten-Typen, die fast 90 % des Output-Volumens ausmachen, ist dieses Material mit eingedrucktem Logo in Standard-Positionierung die richtige und wirtschaftliche Lösung. Probleme machen die restlichen 60 Formulartypen, für die das nicht zutrifft. Wo früher umständliche Mini-Jobs mit Spezialvordrucken erforderlich waren, teilweise im Einzelblatt-Format, können diese jetzt mit der neuen Océ VarioStream 9230 komplett im digitalen Rollendruck realisiert werden. Gemeinsam mit Océ wurden dafür die exakten Firmenfarben als „Océ CustomTone“ entwickelt, die mit den Farben auf den konventionell (vor-) gedruckten Formularen und Unterlage exakt übereinstimmen. Auch Duplex-Druck ist mit der neuen Maschine möglich.
Mit Farbe gestalten
Seitdem die neue Dreifarb-Maschine in Dienst gestellt wurde, haben die Dokumentations- und Kommunikations-Abteilungen im Hause verstanden, welche Möglichkeiten in der neuen Technik stecken. Bei Serienbriefen werden jetzt die Unterschriften in formvollendetem Blau ausgeführt, Diagramme in leichten Tönen unterlegt, Zahlen, Daten und Fakten in Ausarbeitungen und Kundeninformationen zur Hervorhebung in der Corporate Farbe Rot gedruckt. Dadurch wird die Werbeinformation und Wiedererkennung der Bankidentität noch zusätzlich unterstrichen. Felder für Formulare werden schattiert, komplizierte Tabellen mit abgetönten Leselinien unterlegt und vieles andere mehr.
Auch Werbung und Marketing der HypoVereinsbank nutzen die neuen Chancen: 2006 wurden bereits 500.000 Drucke als Bestandteil von Werbeaktivitäten ausgedruckt. Ziemlich echt aussehende gelbe Haftzettel- Faksimiles (sogar mit grauem Schatten) wurden eingedruckt und Erfolgsstatistiken in Knallrot ausgeführt. Die Zukunft wird für den großen Digital-Output weitere Aufgaben bringen: Nach dem Ende des Briefmonopols Ende des Jahres werden sich die Möglichkeiten zu individualisierten Werbeangeboten entwickelt. Diese lassen sich letztlich nicht im konventionellen, starren Offset- Druck realisieren, sondern nur - ganz individuell pro Brief - im Farbdigitaldruck von der Rolle. Auch über "White-Space- Marketing", also der Nutzung von freiem Raum auf Kundenbriefen für Werbeangebote, wird bei der HypoVereinsbank bereits nachgedacht.
Im Wettbewerb bestehen
Das Druckzentrum im Bankenhochhaus ist nicht einfach eine HVB-Abteilung. „HVB Informationsservices GmbH“ firmiert exakt der Arbeitgeber von Brugger. Die Großdrucker vom Arabellapark haben sich also im freien Wettbewerb zu bewähren. "Wir müssen immer besser, immer wirtschaftlicher sein, da gibt es überhaupt keine Frage!", klärt Brugger die Lage. Mit seinem hochmodernen Océ Maschinenpark hat er Schritt um Schritt Fortschritte gemacht. Vor wenigen Jahren noch brauchte man in München noch 12 Maschinen und 34 Personen, um im Dreischichtbetrieb vollen Service bieten zu können. Heute sind es sechs Océ Vario- Stream Endlosdrucksysteme unterschiedlicher Ausbaustufen und ein Neuner-Team, das mit erheblich gesteigerter Kapazität den Laden rund um die Uhr am Laufen hält. Dabei ist der Preis pro DIN A4-Druck kontinuierlich gesunken. Die Drucker vom Arabellapark sind bei ihrer Hausbank gut im Geschäft. |