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Viele Lösungen auf einer Linie
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Digitaldruck à la Griebsch & Rochol mit der Océ Demandstream 8070
Der Digitaldruck kann eine hochinteressante Ergänzung der herkömmlichen Offsetdrucktechnik sein. Geht es etwa um umfangreiche Werke bei kleinen Auflagen, bringt der Einsatz integrierter Digitaldrucklinien für das Printing on Demand (PoD) eine hervorragende Wirtschaftlichkeit. Trotzdem stehen viele Druckereien dieser Technik reserviert gegenüber – und verpassen möglicherweise ihre große Chance. Das Beispiel Griebsch & Rochol zeigt, warum.
„Da ich in den letzten acht Jahren fast ausschließlich im High-Volume-Rollenoffset tätig war, kam es mir anfangs befremdend vor, mich mit Auflage ‚100‘ anzufreunden. Doch drei Monate nach Inbetriebnahme der Océ Demandstream 8070 haben mich die Leistungsfähigkeit, die Qualität und die immensen Produktionsmöglichkeiten der Digitaldrucklinie vollkommen überzeugt“, sagt Bernd Kinzel. Der Verkaufsleiter der im westfälischen Hamm ansässigen Griebsch & Rochol Druck GmbH bringt es auf den Punkt: Wie für viele andere Druckfachleute galt auch für ihn lange Zeit die hohe Auflage als Indiz für einen „guten“ Auftrag. Doch der Zug der Zeit und die darin reisenden Kunden fahren in eine andere Richtung. Immer mehr Information muss immer schneller für immer kleinere Zielgruppen zu Papier gebracht werden. Dies ist sozusagen die Säge am Stamm der klassischen Offsetdrucktechnik.
 
Der mühsame Weg zum Loseblatt- und Sammelwerk
Wer Nachschlagewerke, Verzeichnisse und ähnliches mit kurzen Aktualisierungsintervallen herstellt oder personalisierte bzw. geografisch segmentierte Werbemittel zu drucken hat, der weiß, was gemeint ist.
Heinz Reimann, Geschäftsführer von Griebsch & Rochol, erläutert die Überlegungen, die die renommierte Offsetdruckerei mit derzeit 100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 12 Millionen Euro zum Digitaldruck brachte: „Sinkende Auflagen- und Absatzzahlen bei den Sammel- und Lieferwerken können idealerweise in Einzelexemplaren produziert werden. So sinken für uns als Dienstleister Leerlaufkosten und unternehmerisches Risiko. Durch den Einsatz der POD Rollendruckmaschine von Océ, für die wir uns nach intensiver Marktbeobachtung entschieden haben, steigt unsere Flexibilität und Kompetenz und damit der Kundennutzen.“
Océ hat hier einmal mehr gezeigt, dass der intensive Beratungs- und Serviceeinsatz, den Océ bietet und in dem gemeinsam mit dem jeweiligen Betrieb eine passende Lösung erarbeitet wird, Océ aus dem Feld der Mitbewerber abhebt.
Der Werkdruck ist eine traditionelle Domäne des Unternehmens. Hier entstehen juristische Nachschlagewerke, umfangreiche Ergänzungs- und Sammelwerke und technische Handbücher. Die Anzahl der aufgelegten Exemplare ist meist niedrig, die Seitenzahl oftmals hoch wie etwa bei einem Werk über das Kommunalabgabenrecht, bei dem schnell einmal 1.500 Seiten anfallen. Und es macht einfach keinen Sinn – weder wirtschaftlich noch zeitlich – ein 19.000 Seiten umfassendes Werk, dessen Inhalt sich anschließend auf 20 Ordner verteilt, in einer Auflage von vielleicht 150 Exemplaren auf einer Bogenoffsetmaschine zu drucken können.

Den Betrieb belastete zum einen vorab ein enormer Arbeitsaufwand von Datenempfang und -archivierung sowie damit verbundene Sortierfunktionen und der Textabgleich. Zum anderen war auch das Zusammentragen und Verarbeiten der einzelnen Bogen eine aufwändige und kostenträchtige Tätigkeit.
In dieser Situation stieß man auf den Digitaldruck. Schnell war klar, dass er genau jene Probleme löste. Nach umfangreichen Vorab-Tests und einem breit angelegten Marktvergleich investierte das Unternehmen in eine Lösung von Océ. Die Océ Demandstream-Digitaldrucklinie mit integrierter Druckweiterverarbeitung war mit ihren Leistungsdaten der passende Baustein, der gleich mehrere Probleme zu lösen half. Denn mit dem digitalen Druck entfällt die gesamte Druckformherstellung, Loseblatt- und Sammelwerke können als Gesamtexemplare ausgegeben werden und jede Änderung kann praktisch ohne Zeitverlust in den Druck einfließen. Von der Papierrolle weg, durch die beiden Océ Demandstream-Druckeinheiten und ein Schneid- und Falzsystem hindurch entsteht schließlich ein Strom von Falzbogen in der Sequenz der fertigen Komplettexemplare.
Mit einer Druckleistung von 290 A4- Seiten pro Minute arbeitet das Highend- Drucksystem, das für den kontinuierlichen Dauerbetrieb ausgelegt ist. Die Erleichterungen im gesamten Herstellungsprozess
sind einer von drei grundlegenden Verbesserungen. Der zweite Punkt sind die dramatisch gesunkenen Lagerkosten, die mit der nun möglichen "Just-intime"- Produktion verbunden sind. Der dritte und größte Sprung nach vorn aber ist für das Auge unsichtbar. Er besteht in der jetzt möglich gewordenen wesentlich engeren Verknüpfung von Druck, Kommunikation und Datenpflege. Denn mit dem Digitaldruck werden aus dem Heraussuchen und Ändern im Archiv und der Integration der neuen Information für den Druck rein digitale Prozesse.
 
Entspannt in die Zukunft
Keine kommerzielle Druckerei druckt nur um des Druckens willen. Immer geht es darum, dem Kunden eine angemessene Problemlösung zu bieten. Insofern ist man bei Griebsch & Rochol mit dem marktorientierten Océ-System Demandstream 8070 ausgesprochen glücklich. Durch die Océ Digitaldrucklösung hat man seine Reaktionsfähigkeit enorm verbessert.
 
 
 
 
 
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