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Outdoor-Ausrüster regeln alles inhouse
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Know-how von Océ optimiert Globetrotter-Versandhandel
Mit einer Sackkarre als erstem "Firmenfahrzeug" startete Globetrotter vor gut 20 Jahren ins Versandgeschäft. Heute sind die Hamburger mit mehr als 90 Mio. € Jahresumsatz Europas größter Händler für Outdoor-Ausrüstung. Rund 3.500 Pakete werden täglich verschickt. Eine logistische Meisterleistung, bei der der intelligente Einsatz von Océ Systemen eine zentrale Rolle spielt.
Als Klaus Denart und Peter Lechhart 1979
„Norddeutschlands erstes Spezialgeschäft
für Expeditionen, Safaris, Survival und
Trekking“ eröffneten, wollten sie eigentlich
nur zwei Dinge: ihren Kunden qualitativ
hochwertige Ausrüstung verkaufen
und dazu eine erstklassige Beratung bieten.
Ein Geschäftsmodell, das dann doch
schneller als erwartet zum Erfolg führte.
1982 wurde das Versandgeschäft „eingeläutet“,
und schon bald mussten neue
Lösungen zur optimalen Kundenbetreuung
entwickelt werden. Am neuen Standort
in Hamburg-Rahlstedt entstand 1994
in Eigenregie ein modernes Versandzentrum
mit einem vollautomatischen Förderband.
Für jede Bestellung wird dabei
ein Warenkorb auf eine rund 1.000 Meter
lange „Reise“ geschickt, bei der genau jene
Sektionen des Lagers angesteuert werden,
in denen sich die gewünschten Artikel
befinden. Dort wird der Korb ausgeschleust,
von Hand bestückt und anschließend
wieder ins Band eingecheckt.

 
500 Bestellungen pro Stunde
„Auf diese Weise schaffen wir heute bis zu
500 Bestellungen pro Stunde“, erklärt Versandleiter
Michael Buchholz und fährt
fort: „Denn unsere Aufgabe ist es, die
Wünsche der Kunden zu erfüllen.“ Und
diese Wünsche sind inzwischen äußerst
anspruchsvoll. Der Zeitfaktor spielt eine
immer größere Rolle. „Da fällt Kunden
schon mal zwei Tage vor der Abreise auf,
dass für die anstehende Expedition noch
ein Schlafsack fehlt“, erläutert Michael
Buchholz schmunzelnd. Ehrensache, dass
Globetrotter dennoch alles tut, um pünktlich
zu liefern. Michael Buchholz: „Um
solchen Ansprüchen gerecht zu werden,
müssen wir unsere eigenen Abläufe ständig
optimieren. Und dabei brauchen wir Partner,
auf die wir uns zu 100 Prozent verlassen
können.“ Seit nunmehr sieben Jahren
setzt der 48-jährige daher auf das Knowhow
und die bewährte Qualität von Océ.
So stehen ein Océ 8465- und zwei Océ
8445-Produktionssysteme als zentrale Bindeglieder
zwischen dem Bestell- und dem
Liefervorgang. Über eine Schnittstelle
zum Auftragserfassungssystem produzieren
sie im Dauerbetrieb täglich zwischen
12.000 und 15.000 personalisierte Ausdrucke.

 
Erheblich Kosten eingespart
Denn zu jeder individuellen Globetrotter- Bestellung gehören wichtige Dokumente: Mit dem so genannten „Pickzettel“ befüllen die Lagermitarbeiter die Pakete. Zum Kunden gehen Rechnung, Überweisungsträger, Rücksendeschein, ggf. Artikelbeschreibungen sowie Retourenschein und -aufkleber. Bei Erstbestellern kommt zudem ein Begrüßungsschreiben hinzu.

„Früher haben wir hier mit Endlospapier gearbeitet und ewig gebraucht, um die einzelnen Blätter voneinander abzutrennen. Heute kommen sämtliche Papiere in bester Qualität fix und fertig geheftet aus den Océ Einheiten. Das spart ganz erheblich an Zeit und Kosten“, zieht Michael Buchholz eine positive Bilanz. Ein weiteres Kernkriterium bei der Entscheidung für die Océ Drucktechnik war die hohe Stabilität der Systeme. Buchholz: „Wir produzieren hier im Live-Betrieb. Wenn die Druckeinheit ausfallen würde, stünde nach rund einer Stunde unser Band still - und gut 40 Leute könnten nicht weiterarbeiten.“ Das weiß auch Océ Account Manager Jörg Wichmann, der im engen Kontakt Michael Buchholz stets beratend zur Seite steht und mit seinem Service- Team für eine optimale Wartung der Systeme sorgt.
 
 
Weiterführende Links
Download
Dieser „direkte Draht“ und das persönliche Vertrauen sind es, was Michael Buchholz an Océ besonders zu schätzen weiß. Daraus ist eine Partnerschaft entstanden, von der längst beide Seiten profitieren. So konnte Océ mit seinem Know-how Anfang 2004 die Prozesse beim Globetrotter- Versand nochmals entscheidend verbessern. Seit einer Softwareumstellung durch Océ erfolgt der Ausdruck sämtlicher Dokumente nun vollständig digital. Dies ist von besonderer Bedeutung, da Globetrotter auch den Versand für Jack Wolfskin und Greenpeace abwickelt. Zuvor wurden die Rechnungen für jene Bestellungen noch auf vorbedrucktem Logopapier erstellt. Jetzt liegen sämtliche unterschiedlichen Layouts und Logos digitalisiert in Formularen vor und können direkt über das Océ System produziert werden. „Ohne Qualitätsverluste“, wie Michael Buchholz betont. Veränderungen und Erweiterungen sind jederzeit mit nur minimalem Aufwand möglich, und darüber hinaus werden alle Rechnungen revisionssicher gespeichert.

Unabhängige Beratung
„Die unabhängige Beratung und die von Océ entwickelte Komplettlösung haben uns wirklich begeistert. Die neue Technik eröffnet uns ein gewaltiges Einsparpotenzial. Unsere EDV-Abteilung hat einfach nur gestaunt, wie schnell das System in Betrieb gehen konnte und - das war ganz wichtig - ohne jeglichen Stillstand beim Versand“, freut sich Michael Buchholz über eine mehr als erfolgreiche Zusammenarbeit - auch für die Zukunft.
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