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Begeisterung beim Kunden inklusive
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Die Océ Arizona T220 UV verbindet Welten
Mit Spachtel und Schaber ist Melanie Regeisz der frisch bedruckten Alu-Dibond-Tafel zu Leibe gerückt. Vergeblich. „Die Drucke sind sofort trocken und extrem kratzfest “ hat die Digitaldruck-Spezialistin nach dem ersten Testlauf mit der Océ Arizona T220 UV festgestellt. Und damit nicht genug: „Für Digital-Aufträge, bei denen starre Materialien benötigt werden, brauchen wir jetzt wesentlich weniger Zeit.“ Denn das Aufziehen des Papiers auf das Trägermaterial und das Aufbringen des UV-Schutzes sind Vergangenheit, seit die Fokina Produktions- und Dienstleistungs GmbH für den großformatigen Druck auf starren Materialien die Océ Arizona T220 UV einsetzt.
Zwei Arbeitsschritte eingespart
Der Zeitgewinn war für Holger Friederich
eines der wesentlichen Argumente für den
Kauf der Océ Arizona T220 UV. „Wenn
man mit einer Investition zwei Arbeits-
schritte einsparen kann, dann lohnt es
sich, ernsthaft darüber nachzudenken “,
sagt der Leiter des Bereiches Digitaldruck.
Auch die wirtschaftlichen Vorteile spielten
eine erhebliche Rolle. „Wir bekommen
häufig Aufträge über 20 oder 30 Platten,
und irgendwann dann Nachbestellungen
im Zehnerpack. Im Siebdruck lässt sich
beides nicht wirtschaftlich realisieren, und
beim Digitaldruck auf Papier oder Folie
hatten wir hinterher noch die ganze perso-
nalintensive Nachbearbeitung als Zeit-
und Kostenfaktor. Jetzt drucken wir direkt
auf Alu-Dibond, Kunststoffplatten, Plexi-
glas, Holz und wenn es gewünscht wird,
sogar auf Riffelblech.“

Seit die Océ Arizona T220 UV installiert
ist, deckt die Fokina Produktions- und
Dienstleistungs GmbH als einer der ganz
wenigen Dienstleister in Deutschland die
gesamte Bandbreite des großformatigen
Druckens ab. Im Digitaldruck-Bereich ste-
hen neben dem Flachbettdrucker noch
zahlreiche konventionelle Großformatsy-
steme für bis zu fünf Meter breite Drucke.

Auf fünf Siebdruckmaschinen werden die
hochvolumigen Aufträge abgearbeitet, wenn
es sein muss auch unter vollem Einsatz der
Mitarbeiter und rund um die Uhr. Und
mit zwei horizontalen großen Belichtungs-
automaten für fotografische Arbeiten kann
das Unternehmen Farbvergrößerungen bis
zu 1,82 x 9,00 Meter am Stück anfertigen.

Das optimale Bindeglied
Fotoarbeiten bildeten auch die Keimzelle
der Fokina GmbH, die mittlerweile seit 50
Jahren besteht. Den Anfang machte ein
Fotofachlabor in Mannheim, das Kunden
im Rhein-Neckar-Raum mit fototechni-
schen Produkten und Dienstleistungen
versorgte. Mit der Übernahme der Firma
durch Kurt Friederich im Jahr 1988 und
dem Umzug nach Sinsheim im Jahr 1991
erweiterte sich das Spektrum des Unter-
nehmens zunächst um den Digital- und
kurz darauf auch um den Siebdruck. Um
hier von Anfang an Wettbewerbsfähig zu
sein übernahm die Fokina GmbH eine
Siebdruckerei in Dortmund, die im Jahr
2001 komplett in die neu gebaute Unter-
nehmenszentrale in Eppingen umzog. Mit
der Anschaffung der Océ Arizona T220
UV wird das Gesamtprogramm abgerundet.

Mit Verlagerung der Siebdruckerei war
auch für Sascha Brune der Wechsel von
Dortmund nach Eppingen verbunden.
Für den gelernten Siebdrucker war es
anfangs schmerzhaft zu sehen, wie der
Digitaldruck „seinem“ Druckverfahren
immer mehr Marktanteile abnahm. Inzwi-
schen sieht er jedoch eher die Chancen,
die sich aus der Verbindung ergeben. „Die
beiden Druckverfahren ergänzen sich
eigentlich ganz hervorragend “, hat er fest-
gestellt. „Ein Dienstleister, der nur auf ein
Verfahren setzt, ist heute nicht mehr wett-
bewerbsfähig. Und mit der Océ Arizona
T220 UV haben wir jetzt auch das opti-
male Bindeglied zwischen den beiden
Druckverfahren im Haus.“

„Den Vorsprung kann uns keiner
mehr nehmen“

Um dieses Bindeglied bestmöglich nutzen
zu können, waren der Siebdrucker Sascha
Brune und die Digitaldruck-Expertin
Melanie Regeisz von Anfang an gleicher-
maßen involviert, als der digitale Flach-
bettdrucker im Unternehmen eingeführt
wurde. „Vom Siebdruck kommt beispiels-
weise das gesamte Know-how zum Thema
starre Materialien, welches Material wofür
am besten geeignet ist und so weiter, im
Digitaldruck kennt man sich unter ande-
rem mit der Technik und mit den elektro-
nischen Bilddaten aus “, erläutert Willy
Jost. „Wir können das hier beides wunder-
bar zusammenführen, Ideen austauschen
und vor allem Erfahrungen sammeln, von
denen wir später profitieren werden. In
ganz Deutschland stehen vielleicht zehn
oder 20 Flachbettdrucker dieser Größe,
wir sind die ersten, die sich eine Océ Ari-
zona T220 UV angeschafft haben. Den
Vorsprung, den wir uns jetzt erarbeiten,
kann uns so schnell keiner mehr nehmen.“

In den ersten Wochen wurde die Océ Ari-
zona T220 UV deshalb auch nicht aktiv
vermarktet, sondern ausführlich getestet,
sowohl mit vorhandenen Daten als auch
bei neu einlaufenden passenden Aufträ-
gen. Mit Erfolg. „Sie macht wirklich tolle
Bilder “, schwärmt Sascha Brune, und Wil-
ly Jost hat sich mittlerweile an die Kun-
denreaktionen gewöhnt. „Bislang haben
wir nur positive Rückmeldungen bekom-
men “ sagt er. „Und gerade eben haben wir
den Auftrag eines Möbelhauses einfach
mal auf die Arizona umgeleitet. Ich weiß
jetzt schon, die werden begeistert sein,
wenn sie das Ergebnis sehen.“
 
 
 
 
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