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Der Offsetdruck hat bei uns ausgedient“
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Dokumenten Druck on Demand mit Océ VarioPrint 2090 und CPS900
Die Offsetmaschine hat Robert Budka sicherheitshalber behalten. Eine überflüssige Vorsichtsmaßnahme, wie der Leiter des Internen Service bei der Europa Versicherungsgruppe heute weiß: „In den ersten zwei Monaten haben wir 1,2 Millionen DIN-A3-Seiten auf unserer Océ VarioPrint 2090 produziert mit nur vier Papierstaus. Ich glaube nicht, dass wir die Heidelberger noch einmal brauchen.“ Und auch die Océ CPS900 haben seine Mitarbeiter in der Hausdruckerei vom ersten Tag an weit über das vorgesehene Maß hinaus eingesetzt. Mit 188.000 Drucken in nur vier
Wochen lief das sieben Farb-System vom ersten Tag an quasi ohne Unterbrechung.
Angebote, die es in sich haben
Versicherungen sind ein papierintensives
Geschäft. Rund 1.000 Angebote verschickt
die Europa Versicherungsgruppe
in Köln jeden Tag. Sie reagiert damit auf
Anfragen, die per Telefon, Fax, Brief oder
Internet ins Haus kommen. „Wir haben
keinen Außendienst“, erläutert Robert
Budka die Arbeitsweise des Direktversicherers.
„Wir machen ausschließlich über
Printwerbung auf unsere Leistungen aufmerksam,
die Kunden müssen dann von
sich aus Kontakt mit uns aufnehmen.“
Und das tun sie, die Europa Versicherungsgruppe
verzeichnet zweistellige Zuwachsraten.
So ein Versicherungsangebot hat es in sich:
Auf bis zu 17 Seiten sind die individuellen
Daten und die Leistungen zusammengefasst.
Schon allein damit hat die Océ VarioPrint
2090 richtig gut zu tun. Doch da nicht
jedes Angebot sofort zu einem
Versicherungsabschluss
führt, legt die Europa nach.
„Wenn wir auf ein Angebot nach
drei Wochen keine Reaktion bekommen
haben“, erläutert Robert Budka, „schicken
wir ein Mailing hinterher. Und vor allem
dafür haben wir uns die Océ CPS900
angeschafft.“
Denn ein Mailing ist bei den Europa Versicherungen
mehr als nur ein Erinnerungsschreiben.
Zu dem personalisierten Anschreiben,
auf dessen Rückseite das ursprüngliche Angebot
nochmals aufgegriffen und mit weiteren Leistungen verknüpft wird, kommt ein vollfarbiger, beidseitig
bedruckter Flyer mit Beispielrechnungen und
Coupons für die Abfrage weiterer Leistungen.
Schwachstelle Broschürenlager
„Bevor wir vollständig in den Digitaldruck
eingestiegen sind“, erinnert sich
Budka, „hatten wir im Workflow jede
Menge Brüche und Handarbeit.“ Die
Anschreiben wurden über eine Océ 3165
auf vorgedruckten Briefbögen produziert,
schließlich sollte die Hausfarbe des Unternehmens
auch hier zum Einsatz kommen.
Auch die vollfarbigen Flyer wurden im
Offset gedruckt, anschließend über die
Océ 3165 personalisiert, beide Dokumente
wurden per Hand zusammengetragen.
Am meisten störte Robert Budka dabei der
Offsetdruck für die Flyer. „Eigentlich sind
diese Dokumente sehr änderungsbedürftig.
Wir haben immer mal wieder Sonderaktionen,
die wir auf diesem Wege nicht
bewerben können, denn die Flyer liegen ja
vorgedruckt im Lager. Also haben wir uns
für die On-Demand-Produktion nach
einem digitalen Farbsystem umgesehen,
bei dem Produktivität, Qualität und
Zuverlässigkeit stimmen.“ Er entschied
sich für eine Océ CPS900, „weil hier darüber
hinaus auch die Betreuung durch den
Vertrieb und der Einsatz der Servicetechniker
erstklassig sind. Die kommen immer
mal wieder auf einen Sprung vorbei und
fragen, ob alles läuft. Das schafft eine echte
Vertrauensbasis.“
„Jetzt ist Schluss mit schmutzig“
Noch vor dem Farbsystem kam allerdings die Océ VarioPrint 2090 ins Haus, da 2003 größere Änderungen in den Versicherungsbedingungen
anstanden. „Wir mussten die Broschüren für unsere Produkte neu drucken und haben die Gelegenheit genutzt, das Broschürenlager aufzulösen. Wir drucken jetzt ausschließlich on Demand, der Offsetdruck hat bei uns ausgedient“, konstatiert Budka. „Mit den Océ Systemen können wir wirklich alle Dokumente, die wir benötigen, vollkommen digital produzieren. Und mit dem Bookletmaker sind wir auch bei der Broschürenproduktion vollkommen flexibel und autark.“ Selbst ihre Geschäftsberichte drucken die Gesellschaften der Europa Versicherungsgruppe mittlerweile digital. „Da wir als Mitglied im Versicherungsverbund‚ Die Continentale’ nicht tausende von Aktionären bedienen müssen, ist der Offsetdruck auch hier nicht wirtschaftlich.
Wir sparen durch den Digitaldruck allein in der Druckvorbereitung 35 Arbeitsstunden ein.“

Mittlerweile haben sich die Vorteile des Digitaldrucks und die Leistungsfähigkeit der Kölner Hausdruckerei im gesamten Versicherungsverbund herumgesprochen. „Wir produzieren seit Kurzem auch zahlreiche Drucksachen für den Außendienst der Continentale“, erzählt Robert Budka. „Verglichen mit dem bisherigen Workflow erzielen wir dabei eine Produktivitätssteigerung von 48 Prozent.“ Nicht umsonst denkt er bereits über eine zusätzliche Océ CPS900 nach und darüber, wie sich das gesamte Dokumenten-Wesen des Versicherungsverbundes weiter optimieren lässt. Doch schon die bisherigen Veränderungen waren der Hauszeitung des Verbundes eine zweiseitige Geschichte wert. Die Autorin fasste den Umstieg vom Offset- in den Digitaldruck treffend in nur einer Zeile zusammen: „Jetzt ist Schluss mit schmutzig.“
 
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