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Océ übernimmt Informations-und Dokumenten-Management
„Für ALNO ist das Outsourcing-Projekt ein großer Erfolg: Die Kosten konnten gesenkt werden, die Dienstleistungen haben an Qualität gewonnen, die Servicestandards sind klar definiert. Und wir haben wichtige Erfahrungen für die Optimierung weiterer Prozesse sammeln können.“
Thomas Hoffmann, IT-Leiter bei ALNO
Hohes Dokumentenvolumen
im Werk
Die ALNO AG ist einer der größten deutschen
Hersteller hochwertiger Einbauküchen.
Über 1000 Mitarbeiter produzieren
täglich mehr als 300 Küchen allein im
Stammwerk im oberschwäbischen Pfullendorf.
Dass ein solches Produktionsvolumen
auch immense Verwaltungstätigkeiten
erfordert, versteht sich von selbst. Etwa
135.000 Postsendungen beispielsweise
gehen pro Jahr in Pfullendorf ein, rund
375.000 Briefe und Pakete verlassen das
Werk im gleichen Zeitraum, Produkte und
Kataloge nicht einmal mit gerechnet. Das
sind über eine Viertelmillion Euro allein
an Portokosten. Auch das Druck- und
Vervielfältigungsvolumen ist beachtlich:
Zehn Millionen Seiten werden jährlich
ausgegeben, überwiegend im Umfeld des
Rechenzentrums, knapp drei Millionen
Seiten zentral und dezentral kopiert. Kurz:
Ein großes Potential zur Senkung von Papier-,
Druck-, Porto- und Handlingskosten.
 
Océ übernimmt Informations-und
Dokumenten-Management

Der oberschwäbische Küchenhersteller
ALNO hat beschlossen, verschiedene
Unternehmensbereiche, die nicht zum
Kerngeschäft der Firma zählen, an einen
Fremddienstleister auszulagern. Die Océ-
Deutschland Business Services GmbH hat
zu ihrem Dienstleistungszentrum ALNO
jetzt insgesamt acht Services rund um das
Informations- und Dokumenten-Management
zusammengeführt und übernommen.
 
Potentiale zur Steigerung der
Effizienz

Nicht immer genügen die gewachsenen
Strukturen traditioneller Unternehmen
heutigen wirtschaftlichen Ansprüchen. Bei
ALNO waren die Bereiche, die sich mit
dem Management von Informationen und
Dokumenten beschäftigen, über das
Werksgelände verteilt: die zentrale
Vervielfältigungsstelle, der Rechenzentrumsdruck,
die Poststelle, die Büromaterialausgabe
und die Archivierung. „Diese
Situation war nicht optimal für uns“, sagt
Thomas Hofmann, IT-Leiter bei ALNO.
Durch die räumliche Verteilung gab es
lange Wegezeiten, worunter der Informations-
und Dokumentenfluss und letztlich
auch die Effizienz gelitten haben. Aus
diesen Gründen hat ALNO im Jahre 2001
eine Restrukturierung des Dokumenten-
Managements beschlossen.
Zentralisierung und Outsourcing
Das Ergebnis der Umstrukturierung hieß
für ALNO jedoch nicht nur Zentralisierung
der verschiedenen Dienstleistungsbereiche.
Konsequent wurde darüber
nachgedacht, die Abteilungen aus dem
Unternehmen auszugliedern. Thomas
Hofmann: „Auch wenn sie für das tägliche
Geschäft unentbehrlich sind – der
Druck und der Transport von Dokumenten
sind Hilfsfunktionen für uns. Für
Unternehmen wie Océ dagegen gehören
sie zum Kerngeschäft. Sie haben das entsprechende
Know-how und können die
Dienstleistungen deutlich effizienter und
in höherer Qualität erbringen.“ Nachdem
sich diese Erkenntnis in Pfullendorf manifestierte,
hat ALNO im vierten Quartal
2001 die Bereiche des Dokumenten-
Managements zur Übernahme ausgeschrieben.
Im Dezember fiel die Entscheidung:
Von mehreren Mitbewerbern erhielt die
Océ-Deutschland Business Services
GmbH den Zuschlag.

Gute Erfahrungen und wirtschaftliches Angebot
Dass ALNO und Océ seit vielen Jahren
erfolgreich zusammenarbeiten, war sicherlich
ein wichtiger Grund für diese Entscheidung.
Immerhin sind im Werk
Pfullendorf knapp 30 Océ-Kopierer im
zentralen und dezentralen Einsatz. So
haben die ALNO-Mitarbeiter bereits gute
Erfahrungen mit dem Know-how, der
leistungsstarken, robusten und zuverlässigen
Technik und dem kundenorientierten
Service der Mülheimer sammeln können.
Letztlich ausschlaggebend für den
Vertrag mit der Océ-Deutschland
Business Services GmbH (OBS) aber war
das wirtschaftliche Angebot. Hierfür hat
die OBS in enger Kooperation mit ALNO
alle Schnittstellen und Prozessketten zwischen
den Fachabteilungen und Dienstleistungsbereichen
und innerhalb der einzelnen
Services strukturiert analysiert,
Kosten inventarisiert, Personal- und
Flächenbedarf ermittelt und Prozesse konsequent
reorganisiert.

Ergebnis: das OBS-Dienstleistungszentrum
Im Januar 2002, nur ein Monat nach
Vertragsunterzeichnung, wurden die
einzelnen Unternehmensbereiche – RZOutput,
Poststelle, Printshop, Büromateriallager,
Archiv, Fleetmanagement
und Telefonzentrale – zum OBS-Dienstleistungszentrum
zusammengeführt. Und
das parallel zur täglich anfallenden Arbeit.
Das Angebotsspektrum wurde sogar noch
erweitert: Im Dienstleistungsstandort wird
jetzt der zentrale E-Mail-Eingang von
ALNO verwaltet; der Bereich Helpdesk
unterstützt ALNO-Mitarbeiter bei Anwendungen
im Großrechnerbereich und
am PC. Die lange Laufzeit des Vertrages
schafft Sicherheit für beide Seiten. Auch
für die insgesamt zwölf Mitarbeiter, die
am neuen OBS-Standort beschäftigt sind.
„Ich freue mich darüber, dass die übernommenen
Kollegen eine langfristige Perspektive
in einem Unternehmen bekommen
haben, für das das Management von
Informationen und Dokumenten zum
Kerngeschäft gehört“, sagt Thomas
Hofmann.

Niedrigere Kosten, höhere Qualität
Durch die Zentralisierung der einzelnen
Dienstleistungsbereiche lassen sich Synergieeffekte
besonders sinnvoll nutzen. So
können Aufträge nicht nur schneller als
früher, sondern auch deutlich günstiger
erledigt werden. ALNO wurde eine Kostenersparnis
vertraglich garantiert. Weiterer
Vorteil: Die ALNO-Mitarbeiter können
die OBS-Dienstleistungen durchschnittlich
zehn Stunden am Tag, einige sogar
rund um die Uhr in Anspruch nehmen.

 
 
Weiterführende Links
Downloads
Printing for Professionals
Die Océ-Gruppe vertreibt eine umfangreiche
Palette an Produkten und Dienstleistungen
für die Präsentation, die Reproduktion
und die Distribution von Informationen
auf Papier. Diese Palette umfasst
Kopier- und Drucksysteme hoher Qualität,
Anwendungssoftware sowie Verbrauchsmaterialien
und Imaging Supplies und wird
größtenteils von Océ selbst entwickelt, produziert
und vermarktet. Darüber hinaus
werden manche Produkte auch über Dritte
vertrieben.
Der Umsatz von Océ liegt bei rund
2,65 Milliarden Euro. Weltweit sind über
21.000 Mitarbeiter bei Océ beschäftigt.
Océ-Produkte werden in etwa 80 Ländern
vertrieben, in mehr als 30 Ländern ist Océ
mit eigenen Niederlassungen vertreten.
Océ-Deutschland GmbH
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