Zentralisierung und Outsourcing Das Ergebnis der Umstrukturierung hieß für ALNO jedoch nicht nur Zentralisierung der verschiedenen Dienstleistungsbereiche. Konsequent wurde darüber nachgedacht, die Abteilungen aus dem Unternehmen auszugliedern. Thomas Hofmann: „Auch wenn sie für das tägliche Geschäft unentbehrlich sind – der Druck und der Transport von Dokumenten sind Hilfsfunktionen für uns. Für Unternehmen wie Océ dagegen gehören sie zum Kerngeschäft. Sie haben das entsprechende Know-how und können die Dienstleistungen deutlich effizienter und in höherer Qualität erbringen.“ Nachdem sich diese Erkenntnis in Pfullendorf manifestierte, hat ALNO im vierten Quartal 2001 die Bereiche des Dokumenten- Managements zur Übernahme ausgeschrieben. Im Dezember fiel die Entscheidung: Von mehreren Mitbewerbern erhielt die Océ-Deutschland Business Services GmbH den Zuschlag.
Gute Erfahrungen und wirtschaftliches Angebot Dass ALNO und Océ seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, war sicherlich ein wichtiger Grund für diese Entscheidung. Immerhin sind im Werk Pfullendorf knapp 30 Océ-Kopierer im zentralen und dezentralen Einsatz. So haben die ALNO-Mitarbeiter bereits gute Erfahrungen mit dem Know-how, der leistungsstarken, robusten und zuverlässigen Technik und dem kundenorientierten Service der Mülheimer sammeln können. Letztlich ausschlaggebend für den Vertrag mit der Océ-Deutschland Business Services GmbH (OBS) aber war das wirtschaftliche Angebot. Hierfür hat die OBS in enger Kooperation mit ALNO alle Schnittstellen und Prozessketten zwischen den Fachabteilungen und Dienstleistungsbereichen und innerhalb der einzelnen Services strukturiert analysiert, Kosten inventarisiert, Personal- und Flächenbedarf ermittelt und Prozesse konsequent reorganisiert.
Ergebnis: das OBS-Dienstleistungszentrum Im Januar 2002, nur ein Monat nach Vertragsunterzeichnung, wurden die einzelnen Unternehmensbereiche – RZOutput, Poststelle, Printshop, Büromateriallager, Archiv, Fleetmanagement und Telefonzentrale – zum OBS-Dienstleistungszentrum zusammengeführt. Und das parallel zur täglich anfallenden Arbeit. Das Angebotsspektrum wurde sogar noch erweitert: Im Dienstleistungsstandort wird jetzt der zentrale E-Mail-Eingang von ALNO verwaltet; der Bereich Helpdesk unterstützt ALNO-Mitarbeiter bei Anwendungen im Großrechnerbereich und am PC. Die lange Laufzeit des Vertrages schafft Sicherheit für beide Seiten. Auch für die insgesamt zwölf Mitarbeiter, die am neuen OBS-Standort beschäftigt sind. „Ich freue mich darüber, dass die übernommenen Kollegen eine langfristige Perspektive in einem Unternehmen bekommen haben, für das das Management von Informationen und Dokumenten zum Kerngeschäft gehört“, sagt Thomas Hofmann.
Niedrigere Kosten, höhere Qualität Durch die Zentralisierung der einzelnen Dienstleistungsbereiche lassen sich Synergieeffekte besonders sinnvoll nutzen. So können Aufträge nicht nur schneller als früher, sondern auch deutlich günstiger erledigt werden. ALNO wurde eine Kostenersparnis vertraglich garantiert. Weiterer Vorteil: Die ALNO-Mitarbeiter können die OBS-Dienstleistungen durchschnittlich zehn Stunden am Tag, einige sogar rund um die Uhr in Anspruch nehmen.
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